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Welche Naturstoffe können unterstützen?
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Ernährung bei Krebs
- Tipps & Nahrungsergänzungsmittel

Die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle für Menschen, die an Krebs erkrankt sind. Sie kann helfen, Nebenwirkungen zu lindern, das Immunsystem zu stärken und die Lebensqualität während der Therapie und Nachsorge zu verbessern. Aber welche Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel sind wirklich hilfreich?

Gesunde Ernährung bei Krebs

Proteinreiche Mahlzeiten: Sie unterstützen den Erhalt der Muskulatur und die Regeneration.

Obst & Gemüse: Diese sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen.

Flüssigkeit: Ausreichend trinken hilft gegen Übelkeit, Verstopfung und Müdigkeit.

Kleine, häufige Mahlzeiten: Ideal, wenn der Appetit fehlt oder Verdauungsprobleme auftreten.

1. Vitamin D

Wichtig bei einem Mangel, da es Knochen und Immunsystem stärken kann.

Tipp: Serumwerte vor der Einnahme prüfen.

2. Omega-3-Fettsäuren

Sie unterstützen den Muskelaufbau und können Entzündungen reduzieren.

Hinweis: Bei Blutverdünnern sollte Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden.

3. Vitamin C

In der Regel sicher in oraler Form; hochdosierte Infusionen nur unter ärztlicher Kontrolle.

4. Kurkuma / Curcumin

Laborstudien zeigen potenzielle Effekte auf Tumorzellen.

Beim Menschen sind die Belege jedoch noch nicht ausreichend.

5. CBD / Cannabisöl

Kann helfen, Übelkeit und Schmerzen zu lindern.

Achten Sie auf mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.

6. Selen, Zink & Multivitamine

Nur bei nachgewiesenem Mangel sinnvoll.

Hohe Dosierungen während der Chemotherapie können riskant sein.

7. Probiotika

Sie unterstützen die Darmflora, können aber bei stark immunsupprimierten Patient:innen riskant sein.

  • Vitamin D ist entscheidend für Knochenstoffwechsel, Immunsystem und Zellwachstum.
  • Es beeinflusst die Aktivität bestimmter Gene, die auch bei Tumorwachstum eine Rolle spielen können

Vitamin D bei Krebs
  • Curcumin kann auf mehreren Ebenen krebshemmend wirken:
    Hemmt Metastasenbildung: In Tierversuchen konnte Curcumin die Ausbreitung von Tumorzellen bremsen.
  • Sensibilisierung für Chemotherapie: Curcumin kann Krebszellen empfindlicher für bestimmte Chemotherapeutika machen.
Vitamin D bei Krebs
  • Vorkommen: In bitteren Aprikosenkernen, Bittermandeln, Pfirsichkernen, manchen Bohnenarten.
  • Chemie: Cyanogenes Glycosid – kann im Körper zu Blausäure (Cyanid) gespalten werden.
  • Behauptete Wirkung: Krebszellen sollen angeblich Blausäure freisetzen, die nur sie tötet, gesunde Zellen sollen verschont bleiben.
Vitamin D bei Krebs
  • Krebszellen nehmen deutlich mehr Eisen auf als gesunde Zellen, weil sie für ihr schnelles Wachstum einen erhöhten Eisenstoffwechsel haben.
  • Artemisinin reagiert in Anwesenheit von Eisen und setzt dabei freie Radikale frei.
Vitamin D bei Krebs

Vitamin C (Ascorbinsäure) ist ein essenzieller Nährstoff, der das Immunsystem stärkt, Zellen vor oxidativem Stress schützt und die Wundheilung unterstützt. Viele Krebspatient:innen fragen sich, ob Vitamin C die Therapie unterstützen oder sogar das Tumorwachstum beeinflussen kann.

Vitman C bei Krebs
  • Sulforaphan – ein sekundärer Pflanzenstoff (Isothiocyanat), der in Brokkoli, Brokkolisprossen und anderen Kreuzblütlern vorkommt.
  • Eigenschaften: stark antioxidativ, entzündungshemmend, entgiftend.
Artemisinin Krebs

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    Krebsernährung – Unterstützung durch richtige Lebensmittel

    Die Ernährung spielt bei Krebs eine wichtige Rolle. Sie kann den Körper stärken, das Immunsystem unterstützen und die Nebenwirkungen einer Therapie lindern. Empfehlenswert sind frische, nährstoffreiche Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und hochwertige Eiweiße. Zucker, stark verarbeitete Produkte und Alkohol sollten möglichst gemieden werden. Jede Krebserkrankung ist individuell – daher ist eine persönliche Beratung durch Fachkräfte sinnvoll, um den Ernährungsplan optimal anzupassen.